Hinter den Kulissen

Warum ich Waidly entwickle, Ein Jungjäger erzählt

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150 Stunden Entwicklungszeit. 0 Euro Einnahmen. Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich neben meinem eigentlichen Job eine Jagd-App entwickeln würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt.

Aber dann kam die Jagdschule.

Der Anfang: Ein Jungjäger sucht eine App

Während meiner Jagdscheinausbildung habe ich mir natürlich angeschaut, was es an Apps für Jäger gibt. Die Auswahl ist überschaubar, und was ich gefunden habe, hat mich nicht überzeugt:

  • Monatliche Abos für Funktionen, die lokal laufen könnten
  • Accounts und Cloud-Zwang, warum muss meine Strecke auf fremden Servern liegen?
  • Überladene Oberflächen mit Funktionen, die ich nie brauche
  • Keine Apple Watch, dabei will ich auf dem Hochsitz nicht das Handy rausholen

"Ich wollte eine App, die so funktioniert, wie ich mir die Jagd vorstelle: Ehrlich, direkt, ohne Schnickschnack."

Die Idee: Einfach selbst machen

Als Software-Entwickler lag die Lösung auf der Hand: Wenn es die App nicht gibt, baue ich sie selbst. Was als kleines Hobbyprojekt begann, wurde schnell zu einer echten Mission.

Die Grundprinzipien waren von Anfang an klar:

Privatsphäre zuerst

Alle Daten bleiben auf deinem Gerät. Kein Account, keine Cloud, kein Tracking. Wenn du ein Backup willst, exportierst du es selbst, dorthin, wo du es haben willst.

Kein Abo-Modell

Einmal kaufen, für immer nutzen. Jäger haben genug laufende Kosten, Jagdpacht, Munition, Ausrüstung. Da muss die App nicht auch noch monatlich abkassieren.

Apple Watch First

Die wichtigsten Funktionen müssen auf der Watch laufen. Nach einem erfolgreichen Schuss will ich nicht erst das iPhone aus der Tasche fummeln.

85 Stunden später

Was als "kleine App" geplant war, ist gewachsen. Über 50 Wildarten mit bundeslandspezifischen Jagdzeiten, eine vollwertige Apple Watch App, Wetterdaten vom Deutschen Wetterdienst, Statistiken, PDF-Export, Backup-System...

150h Entwicklungszeit
0 € Einnahmen
100% Leidenschaft

Die 150 Stunden habe ich neben meinem eigentlichen Job investiert, abends, am Wochenende, manchmal bis spät in die Nacht. Nicht weil ich musste, sondern weil ich wollte.

Warum transparent?

Auf der Website zeige ich offen, wie viele Stunden ich investiert habe und dass die Einnahmen bisher bei Null liegen. Warum?

Weil ich glaube, dass Ehrlichkeit in der App-Welt selten geworden ist. Überall versteckte Kosten, "Premium"-Features hinter Paywalls, aggressive Monetarisierung. Das ist nicht meine Welt.

Waidly entsteht aus Leidenschaft. Die Firma im Hintergrund hat andere Projekte, die die Miete zahlen. Waidly darf ein Herzensprojekt sein.

Wie geht es weiter?

Waidly ist im App Store, und wird laufend weiterentwickelt. Ich sammle Feedback von echten Jägern, behebe Bugs, füge Features hinzu. Gemeinschaftsjagd-Funktionen stehen auf der Roadmap.

Dein ehrliches Feedback macht Waidly besser, egal ob positiv oder negativ. Genau das fließt in die nächsten Updates ein.

Denn am Ende sind es die Jäger selbst, die Waidly besser machen.

Waidmannsheil!

Jetzt verfügbar?

Hol dir Waidly im App Store und leg direkt im Revier los.

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